FAG

Die Fluoreszenzangiografie ist ein Verfahren, um Erkrankungen des Augenhintergrundes zu diagnostizieren. Dabei wird das Gefäßsystem der Netzhaut mithilfe eines Farbstoffs (z.B. Floureszein oder Indocyaningrün) dargestellt. Der Farbstoff dient als Kontrastmittel. Augenärzte verwenden das Verfahren, um Erkrankungen der Netz- und Aderhaut abzuklären.

Fluoreszein ist ein wasserlöslicher, gelb-grün fluoreszierender Farbstoff. Wird er in eine Armvene gespritzt, verteilt er sich in allen Gefäßen, unter anderem in den Netzhautgefäßen. Durch anschließende Beleuchtung des Auges mit kurzwelligem, blauem Licht leuchtet der Farbstoff. Die Verteilung des Farbstoffes im Auge wird mithilfe einer Kamera erfasst.

Zunächst wird die Netzhaut bei normaler Beleuchtung fotografiert. Augentropfen können dabei zur Erweiterung der Pupillen dienen. Anschließend erfolgt eine Aufnahme mit besonderen Farbfiltern, um den Kontrast der Blutgefäße zur umgebenden Netzhaut zu verbessern. Dann spritzt der Arzt den Farbstoff in die Vene, bevor in festgelegten Zeitabständen weitere Aufnahmen von der Netzhaut gemacht werden. Bewertet werden unter anderem die Zeit zwischen dem Spritzen des Farbstoffes und dessen Sichtbarwerden in den Gefäßen der Netzhaut sowie die Verteilung des Farbstoffes in den Gefäßen.

In der Regel tritt für ein bis zwei Tage eine leichte Gelbfärbung der Haut und des Urins auf. Während der Untersuchung kann es außerdem zu Übelkeit und ganz selten zu allergischen Reaktionen kommen. Durch die Pupillen erweiternden Augentropfen kann es bis zu fünf Stunden lang zu Blendungen kommen.

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